Kategorie-Archiv: Restless Legs

Sex als Therapie

Autoerotik hilft!

Autoerotik hilft!

„Nur wenn ich vorher onaniere, kann ich schlafen“, entfuhr es dem jungen Mann viel zu laut.

Wie war es nur dazu gekommen? Ich saß schon eine Weile im Warteraum der Sprechstunde für Ruhelose Beine (RLS) im Klinikum Rechts der Isar in München. Hier hatte ich eine Woche zuvor meine erste Untersuchung und eine sehr ausführliche Anamnese hinter mich gebracht. Ich fühlte mich sehr gut angenommen und war, nachdem ich schon zwei Neurologen aufgesucht hatte, das erste Mal auf kompetente Menschen gestoßen. Ich saß also im Wartezimmer, das voll mit Patienten beiderlei Geschlechts besetzt war. Aber: Es waren weit mehr Frauen hier als Männer. Der Altersdurchschnitt muss um die Fünfzig gelegen haben. Nur ein junger Mann und zwei Frauen ungefähr gleichen Alters sorgten dafür, dass er nicht noch höher lag – sie waren um die Dreißig. Also mit diesem Jungen war ich ins Gespräch gekommen. Natürlich redeten wir über RLS, und er jammerte, dass es ihn schon in so frühen Jahren erwischt hatte. „Normalerweise bekomme es die Leute erst in den Fünfzigern, warum bei mir schon so früh?“ Er wiederholte es schon das dritte oder vierte Mal, und ich wies genervt auf Statistik hin, die nur vorgaukele, dass es pünktlich in dem und dem Alter aufträte.

Da fing er an, mich mit den Selbsthilfegruppen aus dem Internet zu nerven. Ich finde Selbsthilfegruppen ganz toll, aber ich bin kein Fan davon, in einem kleinen Wartezimmer über meine privaten Erfahrungen zu berichten, und er wollte immer irgendwelche Stellungnahmen von mir haben. Aber, wo war ich gerade? Ach ja, …

„Nur wenn ich vorher onaniere, kann ich schlafen“, sagte er zu laut, um heimlich zu sein und schob noch schnell ein „Hinterher, … schlafen … meine ich natürlich“, nach. Peinlich, peinlich, und ich wurde knallrot und sah mich vorsorglich um, um die zu erwartenden bösen Blicke der anwesenden Damen zu besänftigen und den Sprecher zumindest mimisch zu entschuldigen. Aber nein. Alle, ausnahmslos alle nickten, und sie lächelten sogar dabei.

Eine Dame, weit über Siebzig, beugte sich zur Nachbarin (der jüngsten der Anwesenden) und flüsterte halbherzig leise: „Bei mir hilft das nicht mehr, leider.“ Urplötzlich unterhielten sich die Anwesenden mit ihren Nachbarn. Es war, als ob ein Damm gebrochen wäre, und nach und nach erkannte und verstand ich, dass Sex eines der Mittel war, die wirklich helfen

Sex als Therapie

Sex als Therapie

– in speziellen Situationen, wo man nicht auf die Wirkung der Medikamente warten will oder kann. Verzeiht mir, aber ich sah im Geiste all diese Menschen bei ihren autoerotischen Aktionen vor mir, und mit einem Mal wurde mir erneut klar, wie verklemmt wir doch immer noch sind, selbst 40 Jahre nach Oswald Kolle und der sexuellen Revolution.

Kommen wir zur Autoerotik bzw. zum Sex überhaupt bei RLS zurück. Nein, das ist kein dummes, Selbsterfahrungsgeschwafel oder kommt von den Heilpraktikern oder Alternativ-Medizinern etc. Da ist auch nichts wirklich Geheimnisvolles dabei. Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem Phänomen schon seit einiger Zeit. Luis Marin von der Federal University von São Paulo, Brasilien, schrieb einen wissenschaftlichen Artikel: „Selbstbefriedigung beruhigt RLS“. Nun bin ich nicht sofort ein blinder Fan von brasilianischen Forschern, in diesem Fall ist es anders. Man muss es als Betroffener nur einfach mal tun, um zu wissen, dass es stimmt. Gleiches gilt auch für nicht-autoerotischen Sex. Je besser, desto wirkungsvoller. Warum? Na, das altbekannte DOPA wird freigesetzt, und es wirkt sofort – fast so wie bei der „normalen“ Tablette. Leider ist das keine echte Alternative für die Einnahme der Medikamente. Man stelle sich das vor: Ich nehme beispielsweise 3 Mal am Tag meine Dosis, manchmal sogar öfter. Muss ich mehr sagen? In beiderlei Hinsicht wäre eine Überbeanspruchung nicht nur nicht auszuschließen, sondern eher wahrscheinlich. Außerdem klappt es auch so nicht.

Onanieren macht nicht blind, sondern glücklich und damit müde, und es bringt kurzfristig die Hormonlage in eine bessere Situation. Dadurch könnten viele der Millionen Menschen, die unter RLS leiden, mal wieder vernünftig einschlafen. Wenn es das nicht wert ist, was dann? Das schienen auch die anwesenden Damen und Herren zu glauben, denn sie sprachen unter Benutzung der unglaublichsten Synonyme für Sex und Masturbation davon, wie sehr sie es genossen sich quasi halbmedikamentös, therapeutisch sozusagen, Erleichterung verschafften. Es hörte sich an, wie eine Selbsthilfegruppe zur Glorifizierung des Handjobs bzw. wilden Sexes, die versuchen, will, dies bei der Krankenkasse auf Rezept und mit professionellen Hilfskräften beiderlei Geschlechts erstattet zu bekommen. Als Schlafmittelersatz allemal. Ich will mich gar nicht lustig machen, denn es ist eine erlösende Methode.

Dummerweise gibt es auch noch eine andere Seite der Sex-Medaille. Deshalb: „Let’s talk about Sex“, oder unerwünschte Nebenwirkungen bei bestimmten Medikamenten? Ich werde auf dieses Thema im Punkt „Wirklich schlimme Fälle“ eingehen müssen. Denn leider gibt es auch diese andere Seite, wie bei Sex sicher nicht anders zu erwarten war. Es wäre ja sonst auch zu einfach.*

*Auszug  

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RLS: Ein Dopaminagonist geht unter die Haut

Oft ist es schwierig, mit oraler Gabe eine gleichmäßige Versorgung betroffener Gebiete des menschlichen Körpers zu erreichen, oder es kommt zu Unverträglichkeiten beim Schlucken der Tabletten, Pillen und Kapseln, ganz zu schweigen vom Vergessen der Einnahme. In solchen Fällen sind Hautpflaster das Mittel der Wahl, so sie denn überhaupt für den benötigten Wirkstoff vorhanden sind. Sie applizieren den Wirkstoff über die Haut und umgehen so den Magen-Darm-Trakt und wirken gleichmäßig über den Tag verteilt (Näheres siehe hier).

Für meinen Geschmack wird bei Restless Legs Patienten noch immer zu wenig auf diese Methode zurückgegriffen.

Zitat: Mit Rotigotin steht erstmals ein Dopamin-Agonist zur transdermalen Applikation zur Verfügung, der bei Morbus Parkinson vergleichbare Wirksamkeit wie herkömmliche Dopaminagonisten aufweist und aufgrund der kontinuierlichen dopaminergen Stimulation weniger Fluktuationen verspricht. In der Indikation Restless-Legs-Syndrom (RLS) bewirkt das Rotigotin-Pflaster eine effektive und lang anhaltende Reduktion der Symptomatik …

Zitat: Seit September 2009 ist das Rotigotin-Transdermale-Pflaster auch zur Behandlung des mittelgradigen bis schweren idiopathischen Restless-Legs-Syndroms (RLS) bei Erwachsenen zuge-lassen. „Typische Beschwerden des RLS sind quälende Missempfindungen wie Kribbeln, Krämpfe oder Schmerzen in den Beinen, die vom Patienten nur schwer beschrieben werden können, in Ruhe und abends auftreten und zwanghaft einen Bewegungsdrang hervorrufen“, erklärt Prim. Dieter Volc, Vorstand der Abteilung für Neurologie, Confraternität Privatklinik Josefstadt, Wien.

Mit Hilfe der Pflasterapplikation kommt es zu folgenden Effekten:

1. Effektive SymptomreduktionRLS Linderung durch Pflaster

2. Teilweise Symptomfreiheit

3. Geringe Augmentation

Fragt euren Arzt einfach nach diesen Möglichkeiten. Es könnte sich lohnen.

Vielleicht kann mir jemand sagen, ob das von der Kasse bezahlt wird.

Wer Näheres über das RLS  wissen möchte: ebook;   Paperback

Visite: Medikamente helfen gegen RLS Beschwerden

RLS Ratgeber Gesundheit

Der Film zeigt drei Methoden zur Bekämpfung von Restless Legs Symptomen.

1. Kältetherapie

2. Dauer-Akupunktur

3. Dopa-Agonisten (medikamentöse Therapie)

Die Zusammenfassung zeigt, dass Medikamente das Mittel der Wahl sind. Die beiden „alternativen“ Methoden sind wissenschaftlich nicht anerkannt.

Wollt ihr meine Meinung wissen?

zu 1. Kältetherapie – Es gibt eine verständliche Unsitte bei Wissenschaftlern – Ärzte nehme ich jetzt mal nicht aus! – das System, das sie gerade zur Hand haben und das sie gut kennen – wie diese Kältekammern – zu benutzen, um Fragestellungen nachzugehen, die thematisch lohnenswert erscheinen. Also auch Kälte gegen RLS. Da ist dann von Nervenleitgeschwindigkeit und Hautrezeptoren die Rede und die Patienten berichten mal so, mal so, und nach einer Weile ist dann wieder alles so wie vorher. Die Experimentatoren bedenken überhaupt nicht, welche Rahmenbedingungen die RLS Erkrankung setzt. Zirkadiane Rhythmik, die Abhängigkeit vom Grad der Aufmerksamkeit, sprich in Ruhezeiten besonders unangenehme Symptome, zentralnervös gesteuert und weitgehend unabhängig von Sensoren (außer denen, die Gehen, Stehen und Bewegen zeigen). Wie bitte, stellen sich die Herren denn ein Wirkungsmodell vor, das die DOPA-Situation in den Gehirnen Betroffener durch Kühlung des Körpers regulieren soll?????

zu 2. Dauer-Akupunktur – Einmal davon abgesehen, dass mir persönlich die ubiquitäre „Eignung“ von Akupunktur auf die Nerven geht,  ist es hier nun gerade schmerzhaft nervig, weil davon ausgegangen wird, dass irgendwelche „Kabel“ von jeweils 15 Stellen im Ohr mit kleinen (natürlich Platin-) Nadeln für den Rest des Lebens stimuliert werden können, um so etwas Simples wie die  DOPA-Fehlsteuerung im Gehirn genau so zu steuern, dass nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig an Regulierung dabei herauskommt, um den Patienten beschwerdefrei zu machen. Ich gönne der alten Dame im Film alle Besserung der Welt, aber von den Platin-Ohr-Steckerchen kommt sie dann bestimmt nicht, und ich wage die ungefährliche Voraussage, dass sie auch nicht von Dauer sein wird.

Also bleibt 3. Medikamente – Man weiß relativ gut, was fehlt (DOPA), und versucht, es so gut es geht zu substituieren. Ein grober, aber ehrlicher Ansatz und, solange nichts Besseres existiert, der sicherste.

Im Übrigen gibt es jetzt immer mehr Anzeichen dafür, dass es einen direkten Zusammenhang mit dem menschlichen Eisenspeicher gibt (siehe auch die Kapitel im Buch Restless Legs – Pest in den Beinen).

UK

Hörprobe RLS-Buch

Unruhige Beine, was hat das mit mir zu tun?

Dies ist der Anfang des Buches Restless LegsPest in den Beinen.

Für alle, die sich einen Eindruck verschaffen möchten.

DOPA-Agonist geht durch die Haut.

Kurzmeldung: 

In Japan wird am 26. Februar der erste transdermale DOPA-Agonist auf den Markt gebracht, um das Restless Legs Syndrom (in Japan  “muzu-muzu ashi” genannt) mit einem Haut-Pflaster zu behandeln.

Neupro® Patch soll für die beiden Erkrankungen Parkinson und Restless Legs anwendbar sein.

Es handelt sich um geeignete Pflaster, die den täglichen, klinisch notwendigen Gehalt des Medikaments stabil und verlässlich gewährleisten. Es entspricht dem bei uns bekannten Mittel Neupro (Wirkstoff Rotigotin).

Das Unternehmen betont, dass insbesondere bei Parkinson, aber auch bei Restless Legs Patienten seit langem eine schwankungsfreie, kontinuierliche, gleichmäßige, also verlässlichere Behandlung mit DOPA-Agonisten zur Bindung an Dopamin-Rezeptoren und ihrer Stimulierung gefordert wurde.

Diesem Wunsch könnte mit dem neuen Pflaster, zumindest in Japan, entsprochen werden. Die Aufnahme von Wirkstoffen über die Haut ist, wegen der gleichmäßigeren Abgabe gegenüber der  impulshaften, oft den Magen belastenden oralen Aufnahme, vorzuziehen. Es steht abzuwarten, ob und wann es um die Welt wandern wird.

UK

Restless Legs cover Korrektur  Kopie

Video: Redet über Unruhige Beine – Niemand braucht solche Odyssee

Das große Kribbeln Es ist wie so oft. Jemand leidet an Schlafstörungen. Die Beine springen, zucken und nerven ohne Ende. Die Menschen rennen des nachts herum, schlafen immer weniger, sind immer öfter wach, nicht mehr leistungsfähig oder können sich kaum mehr auf den Beinen halten.

Seht euch den kurzen Film an, denkt mal nach, ob ihr Jemanden kennt, auf den das zutreffen könnte und erzählt ihm von RLS oder, wie eine meiner Rezensentinnen schrieb, schenkt der Person einfach ein Buch darüber. Vielleicht meines 😉. Aber das Wichtigste ist, dass die Betroffenen mit Anderen reden und Hilfe bekommen können. Los handelt!

Unruhige Beine sind keine Befindlichkeitsstörungen.

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/12/18/lokalzeit-muensterland-medizinzeit.xml

Riesige Dunkelziffer beim Restless Legs Syndrom

Schlafen, wie geht das?

Schlafen, wie geht das?

Wie ich in meinem Buch schon beschrieben habe, ist bei RLS kaum etwas wichtiger, als darüber zu reden. Warum? Weil die Hälfte aller Betroffenen zwar mehr oder weniger still vor sich hin leidet, aber keine zutreffende Diagnose hat und RLS daher auch nicht angemessen behandelt wird.

Dies ergab eine Online-Befragung einer bundesweiten Internetplattform (Bundesweite Online-Befragung, 12.-25.06.2012, via http://www.meinungsplatz.de. UCB Data on file.).

Die Teilnehmer wurden ausgesucht, weil sie zuvor erfragte  Minimalkriterien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie für ein bereits manifestiertes Restless Legs Syndrom erfüllten. Es zeigte sich, dass 583/1577 Personen unter RLS Beschwerden litten. Bei immerhin 489 waren die Symptomebereits mittelschwer bis schwer ausgeprägt; Bewertungsgrundlage war der International RLS-Score.

Die Online-Befragung zeigt, dass es bei RLS – trotz Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit – eine sehr hohe Dunkelziffer gibt. Enorm viele Befragungsteilnehmer hatten bis zum Zeitpunkt der Erhebung keine RLS-Diagnose, obwohl sie  mittelschwere bis schwere Symptome aufwiesen.

Von den diagnostizierten RLS Patienten bekamen viele dennoch keine medikamentöse Therapie und, was noch auffälliger ist, viele Patienten mit medikamentöser Therapie litten trotzdem weiterhin unter starken Beschwerden. Beim derzeitigen Stand des Therapiewissens kann der Grund dafür wohl nur in einer sehr mangelhaften Therapiebetreuung zu suchen sein.

Fazit für mich ist:

Reden, reden, reden. Je besser der Dialog zwischen Wissenden und Betroffenen klappt, umso mehr Menschen können erkennen, dass sie an einer behandlungsbedürftigen Krankheit leiden und nicht an einer bloßen Befindlichkeitsstörung.

UK

Restless Legs – Alles braucht seine Zeit!

Restless Legs 4

Schlaflose Beine
Zeichnung ZARA Stetten, Hamburg

Hallo, liebe RLS Interessierte,

es dauert immer ein bisschen, bis ein Projekt in Gang kommt. So ist es auch mit dem Restless Legs Projekt.

Zwar war dieser Blog nicht besonders  aktiv, aber das ist auch kein Wunder.  Das meiste ist draußen im Feld, wie wir Biologen sagen, passiert. Gleichgültig, wohin ich kam und mein RLS Buch erwähnte, überall traf es auf großes Interesse. Ich habe über Amazon, Xinxii und andere Plattformen etliche eBooks, aber auch die RLS Taschenbücher im Printformat verkauft, und im Januar war RLS sogar das am besten Laufende meiner Bücher.

Besonders hat mich aber der Zuspruch gefreut, den ich fand, wenn ich mich mit Menschen in meinem Umfeld darüber unterhielt. Allüberall war Interesse für das Thema. Jeder war irgendwie selbst betroffen oder hatte einen Bekannten oder Verwandten, der sich mit dem Thema herumschlug. Hier habe ich zahlreiche Taschenbücher direkt aus der Hand verkauft. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, immer einige im Auto bzw. meiner Tasche zu haben, um die nachfragenden Leute nicht enttäuschen zu müssen.

Auch aus Sicht eines selbst betroffenen RLS Kranken ist das tröstlich. Tut es doch gut, sich mit anderen gebeutelten Zapplern auszutauschen.

Nun werde ich mich mit mehr Elan in das Thema stürzen können. Neue Informationen warten darauf, ausgewertet zu werden. Die zweite Auflage des Buches steht vor der Tür. Ich mache auch das Hörbuch fertig, damit es mp3 fähig ist und so vielleicht auch Sehgeschädigten oder nächtlichen Wanderern während ihrer unfreiwilligen Schlaf-Unterbrechungen helfen kann.

Euer UK

Restless Legs – Pest in den Beinen

Dies ist der Begleit-Blog für das Buch: Restless Legs – Pest in den Beinen Restless Legs cover Korrektur  KopieEs ist soweit: Restless Legs ist als eBook, printBook und fast schon als Hörbuch erschienen. Es beschreibt aus Sicht eines betroffenen Biologen das Thema das Syndrom Unruhige Beine, Restless Legs Syndrom (RLS). Die Erkrankung wird auch Wittmaack-Ekbom-Syndrom oder Willis-Ekbom disease genannt. Es ist der erweiterte Erfahrungsbericht eines RLS Kranken und gleichzeitig eines in Neurophysiologie ausgebildeten Wissenschaftlers. Hier werden Aspekte des täglichen Lebens (Leidens) aufgezeigt, diskutiert und nicht zuletzt im Zusammenhang mit den Nebenwirkungen der notwendigen Medikamente dargestellt. Es wird ein Sachbuch, ironisch, sarkastisch und gleichzeitig eine fachliche Auseinandersetzung mit einer fiesen Krankheit, die immer noch relativ unbekannt ist und dennoch seit Jahrhunderten, und auch heute noch, Millionen von Menschen in unserem Land  heimsucht. Es wird ein lebendes Buch sein, an dem die Leser auch mitschreiben können. Dieser Blog soll das Portal für Anregungen, Beispiele, Erkenntnisse oder auch mal Witze, Anekdoten und medizinische Neuigkeiten bilden. Auf der Basis dieses Inputs wird das Buch, vor allem in elektronischer Form, eine nahezu permanente Neuauflage erfahren. Projekt-Verantwortlicher, Autor und Durchführender:Uwe ohne Brille

Dr. Uwe Kullnick

(Zappelbruder seit vielen Jahren)

PRINT-BOOK

eBook

 

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